
Wie konnte es nur so weit kommen?
Der Kombi hatte die beiden Hecktüren sperrangelweit offen. Und viel hat damals nicht gefehlt, dann wäre ich unter brüllendem Gelächter mit meinem Wagen vor den nächstbesten Baum gefahren.
Die Herren vom Rohr-Kanal-Service waren es offenbar leid gewesen, in stinkenden Gullys persönlich nach Leckagen zu suchen, und hatten sich ein Kamerawägelchen am langen Kabel zugelegt, mit dem sie gerade die unterirdische Röhre inspizierten. "Kanalfernsehen" hatten sie diese geniale Idee getauft und das Wort groß in Blockbuchstaben auf die Seiten ihres Kombis gepinselt.

Wenn sie die Tür zugelassen hätten, wäre alles in Ordnung gewesen, und ich hätte den Wagen vermutlich gleich wieder vergessen.
Aber was mir jetzt ins Auge sprang, war so genial, dass ich einfach anhalten musste. Der Griff zur Kamera, die von Berufs wegen auf dem Beifahrersitz lag, war unvermeidlich.
So beginnt 1982 diese Collage großer und kleiner Absurditäten des Alltags, an denen unsere Welt gar nicht so arm ist - wenn man sie nur durch die richtige Brille betrachtet.
Ich wünsche Ihnen/Euch beim Durchklicken viel Vergnügen!
Ulrich Simons
Ein Wort noch zum Namen: Mit "sim-" kürzel ich seit nunmehr 25 Jahren meine Artikel in "Aachener Nachrichten" und "Aachener Zeitung". Und was "images" sind, brauche ich vermutlich nicht mehr zu erklären. Der Rest war eine einfache Addition.
Den Heimwerkertipp des Jahres, wenn nicht des Jahrhunderts, verdanken wir der Nachrichtenagentur ddp zum Thema "Wie hänge ich eine Lampe auf?": "Bevor man sich mit dem Bohrer daran macht, ein Loch dafür in die Decke zu bohren, sollte man den Strom abschalten."
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Handgeschriebene Menü-Empfehlung auf der Schiefertafel des Italieners in der Aachener Elisengalerie im August 2010: "Vitello tonnato von der Putenbrust". |
Mit verblüffender Logik macht sich die Nachrichtenagentur dapd-nrw am 19. November 2010 an die Aufarbeitung eines brutalen Tötungsdeliktes. Der Mieter einer Mönchengladbacher Hinterhofwerkstatt war tags zuvor gefesselt und von mehreren Messerstichen im Oberkörper perforiert aufgefunden worden. dapd berichtet wörtlich: "Der 34-Jährige wurde zuletzt am 8. November gesehen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat danach passiert ist." |
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